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Aloe


Die Aloe - Aloe vera, Aloe ferox

Die in Afrika heimische Aloe ist bei uns vor allem als Zimmerpflanze bekannt, denn sie kommt auch mit wenig Wasser aus. In südlichen Ländern ist Aloe eine ausdauernde Pflanze mit bis zu 60 cm langen sukkulenten Blättern. Einige Arten werden sehr groß - bis zu 6 m hoch.

Aloe wird auch medizinisch genutzt, sogar auf zweierlei Weise: Zur Gewinnung des Gels und des gelben Saftes schneidet man die Blätter ab und lässt die Flüssigkeit heraustreten.

Wo kann der Aloe helfen?

Aloegel wird äußerlich angewendet zur Förderung der Wundheilung, bei Verbrennungen, Sonnenbrand, Abschürfungen.

Intensive Forschungen zeigen ein deutliche Wirkung des Gels bei der Behandlung von Wunden, da es an der betroffenen Stelle einen schützenden Film bildet und die Heilung beschleunigt. Diese Wirkung wird zum Teil auf Aloeresin B zurückgeführt, eine Substanz, die das Immunssystem stärkt.

Der getrocknete gelbe Saft (Aloetrockenextrakt) wird innerlich als Abführmittel eingesetzt. Inhaltsstoffe sind das Aloin (Antrachinon), Harze und Bitterstoffe.

Worauf ist unbedingt zu achten?

Richtig angewendet ist Aloe gut verträglich, aber bei Überdosierung kann Aloe die Nieren reizen und zu Nierenschädigungen führen. Nicht einnehmen: bei Schwangerschaft und bei Neigung zu Blutungen im Unterleib.
Wichtig: Dauergebrauch sollte vermieden werden, weil sonst zu viel Mineralstoffe ausgeschwemmt werden.

Erste Hilfe mit Aloe?

Aloe (auf dem Fensterbrett oder im Sommer auf dem Balkon) ist ein ausgezeichnetes Hausmittel bei kleineren Verletzungen und Sonnenbrand: Das aus einem abgebrochenen Blatt austretende Gel zur Linderung auf die betroffenen Stelle reiben!



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