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Schachtelhalm


Schachtelhalm (Equisetum arvense L.) – wieso?...

Nun beginnt es wieder zu blühen, der Frühling ist da. Wir genießen das frische Grün und die ersten kräftigen Blütenfarben, die Botaniker freuen sich über die Vielfalt frisch aufkommender Pflanzen. „Kräutermütterchen“ in alter Zeit begannen im Frühling mit dem Sammeln von Heilkräutern, die nach sorgfältigem Aufbereiten und Trocknen ihre fachkundige Verwendung fanden. Wie nannte man die Pflanzen?
Pflanzennamen stammen fast alle aus dem Volksmund. Der Fachmann nennt zusätzlich noch den lateinischen Namen, der mit einem groß geschriebenen „L.“ – Zusatz endet, ein Hinweis auf den schwedischen Naturforscher Carl v. Linne´. Er lebte von 1707 bis 1778 und schuf die noch heute gültigen Gattungs- und Artennamen.
Aus dem Schachtelhalm kann man keine Schachteln basteln und an „alte Schachteln“ als Teetrinkerinnen ist ebenfalls nicht gedacht. Der Name kommt von den ineinander geschobenen (= geschachtelten) Stängelgliedern. „Zinnkraut“ ist ein weiterer volkstümlicher Name: Aufgrund des Gehaltes an Kieselsäure nutzte man die Pflanze zum Reinigen von Zinngefäßen. Linne´ erinnert mit dem lateinischen Namen an die pferdeschwanzähnliche Gestalt der Pflanze (equus = Pferd, setz = Borste).
Einen Bezug auf das Pferd hat auch der Huflattich (Tussilago farfara L.): Seine Blätter weisen eine hufähnliche Form auf. Der botanische Name soll auf farina = Mehl und ferre = tragen zurückzuführen sein, weil auffiel, dass die graufilzigen Blätter wie mit Mehl bestäubt erscheinen.


Quelle: http://www.heilpflanzen-suchmaschine.de

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